Projektlaufzeit Juni 2020 – April 2022

Ziel des von EU und Freistaat Thüringen geförderten Projektes ist ein dauerhaft gesichertes Refugium für bedrohte Amphibienarten und Wiesenbrüter in der Werra-Aue bei Creuzburg auf insgesamt 46 ha zusammenhängender Fläche zu schaffen. Hierzu soll die genannte Fläche eingezäunt und Klein(st)gewässer an geeigneten Stellen angelegt werden. Zur Offenhaltung des Gebiets wird die in einem Teilbereich von 16,7 ha bereits bestehende Mischbeweidung mit Pferden, Rindern und Wasserbüffeln ausgeweitet und die Besatzdichte in regelmäßigen Abständen kontrolliert und bei Bedarf angepasst.

Ein Teil der Projektfläche liegt im Naturschutzgebiet „Wilhelmsglücksbrunn“ und im Vogelschutzgebiet „Werra-Aue zwischen Breitungen und Creuzburg“, direkt angrenzend befindet sich das FFH-Gebiet „Werra bis Treffurt mit Zuflüssen“. Das Vorhaben leistet einen wertvollen Beitrag für den Erhalt von Gelbbauchunke, Kammmolch und Laubfrosch. Darüber hinaus profitiert der prioritäre Lebensraumtyp „1340 Salzwiesen im Binnenland“ von einer Ausweitung der extensiven Beweidung.

Das Projekt wird in Kooperation mit der Stiftung Naturschutz Thüringen und in enger Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort, wie dem Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn durchgeführt.

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Ansprechpartner

Konstanze Scheffler
Projektkoordination „Werra-Aue bei Creuzburg“
Tel.: 036256-153962
E-Mail: scheffler@nfga.de

Das vom Freistaat Thüringen geförderte Projekt wurde durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.