02.03.2014 – 10 Uhr – Naturkunde für Kinder "Juwelen an Sprotte und Pleiße?"

Am 02. März 2014 geht es bei der „Naturkunde für Kinder“ im Naturkundlichen Museum Mauritianum auf Diamantensuche. Aber nicht die glitzernden Edelsteine sind gemeint, sondern die wohl farbenprächtigsten Vögel des Altenburger Landes, die Eisvögel. Manchmal kann man sie bei einem Spaziergang an Sprotte und Pleiße pfeilschnell vorbeifliegen sehen. Viel mehr als das leuchtend blaue Gefieder lässt sich dann aber kaum erkennen. Deshalb wollen die Mitarbeiter des ENL-Projektes „Sprotteaue und FFH-Eremit-Lebensräume, Altenburger Land“ den Vogel, seine Lebensweise und Möglichkeiten seines Schutzes näher betrachten. Kinder ab 4 Jahre können zwischen 10.00 und 11.30 Uhr u.a. versuchen, nach Eisvogelart Fische zu fangen und natürlich wird auch wieder eine kleine Bastelarbeit für das Kinderzimmer angefertigt.

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Foto: Larissa, Marlene und Inga haben während der Winterferien bereits viel Neues über den Eisvogel erfahren. Sie laden nun zur Naturkunde für Kinder und zum Besuch der Hochwasser-Ausstellung ein.

Vortrag am 25.02.2013 – 18 Uhr: Kasachstan – Lebensräume der Steppen, Halbwüsten und Gebirge – Dr. Heike Heklau und Prof. Dr. Heinrich Dörfelt

Das Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg lädt am Dienstag, den 25. Februar um 18 Uhr zum Vortrag „Kasachstan – Lebensräume der Steppen, Halbwüsten und Gebirge“ von Dr. Heike Heklau und Prof. Dr. Heinrich Dörfelt ein. Der Fläche nach ist Kasachstan das neuntgrößte Land der Erde, ein Binnenstaat, mit vielfältigem Relief. Im Vortrag wird eine Landschaft im Südosten Kasachstans vorgestellt, die als Siebenstromland bezeichnet wird. Es ist eine von den Bergketten des nördlichen Tienschan und des Dsungarischen Alataus u. a. zum Balchasch-See geneigte Abdachungsebene, die ihren Namen aufgrund der sieben Hauptflüsse Ili, Qaratal, Bien, Aqsu, Lepsy, Baskan und Sarqan erhielt.
Im Detail wird es um die Flora und Vegetation entlang des Flusses Ili gehen, der im Nordwesten der Volksrepublik China entspringt und in Kasachstan nach ca. 800 km in den Balchasch-See mündet. Der Fluss ist von Pappeln, Ölweiden und Weiden sowie von dichten Schilfbeständen gesäumt. Unweit des Flussufers erstrecken sich ausgedehnte Halbwüsten, u.a. mit Saksaul und Atraphaxis.

Foto: Dr. Heike Heklau
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Kolloquium am 13.2.2014 – 18 Uhr: Das Hochwasser vom Juni 2013 in Mitteldeutschland – Erste Befunde und Schlussfolgerungen – Prof. Dr. A. Berkner

Nach dem Juli 1954 und dem August 2002 erlebten die Menschen in Mitteldeutschland im Juni 2013 teilweise zum dritten Mal innerhalb eines reichlichen halben Jahrhunderts ein Hochwasser mit dramatischen Ausmaßen. Abgesehen von den Schäden, deren Bewältigung vielerorts noch nicht abgeschlossen ist, drängen sich vielfältige Fragen auf, die insbesondere von den Betroffenen vor Ort gestellt werden. Welche Wetterlagen führen zu Hochwasserkatastrophen? Wie präzise sind die Vorhersagen? Was sind ein „HQ100“ und ein „Bemessungshochwasser“? Wie ist die Kommunikation an den Schnittstellen wie Staats-oder Ländergrenzen organisiert? Wurden Talsperren „abgelassen“? Wie können wir den Rückhalt in der Landschaft verbessern? Was bringen Maßnahmen zum technischen Hochwasserschutz? Womit müssen wir in Zukunft rechnen? Der Referent ist als gebürtiger Altenburger und als verantwortlicher Regionalplaner in Leipzig seit Jahrzehnten auch wissenschaftlich mit der Materie befasst und hat wiederholt Beiträge in die Fachdebatte eingebracht. Anhand von Fallbeispielen an Mulde, Weißer Elster und Pleiße kommentiert er Ursachen und Folgen der jüngsten Flut, ordnet diese im Vergleich zu weiteren Hochwasserereignissen ein  und zeigt Möglichkeiten und Grenzen für künftige Maßnahmen zur Hochwasservorsorge ein.

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