06.09.2016 – 18 Uhr – Vortrag – Dr. Hartmut Baade (Altenburg): Carl Friedrich Waitz (1774-1848) – ein Gelehrter aus der mitteldeutschen Residenzstadt Altenburg

Zum Vortrag „Carl Friedrich Waitz (1774-1848) – ein Gelehrter aus der mitteldeutschen Residenzstadt Altenburg“ lädt das Naturkundemuseums Mauritianum Altenburg naturhistorisch Interessierte am 6. September um 18 Uhr ganz herzlich ein. Referent Dr. Hartmut Baade (Altenburg) hat lange Zeit intensiv über das Leben von Waitz – einem für die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts typischen Bildungsbürger Altenburgs – in mitteldeutschen Archiven recherchiert.

Carl Friedrich Waitz, der in der Verwaltung des Herzogtums Sachsen-Altenburg als Jurist und Kameralist tätig war, verbrachte nahezu sein gesamtes Leben abseits der Wissenschaftszentren in der mitteldeutschen Residenzstadt Altenburg. Er fand zu Lebzeiten als Botaniker und Pomologe internationale Beachtung. Von seinen literarischen Aktivitäten zeugt sein zweibändiges Werk „Romanzen und Balladen der Deutschen“. Auf das gesellschaftliche Leben seiner Heimatstadt nahm er als führender Vertreter der Altenburger Freimaurerloge „Archimedes zu den drei Reissbretern“ sowie als Mitglied mehrerer naturwissenschaftlicher und literarisch-geselliger Vereine wesentlichen Einfluss. Im Interesse des Allgemeinwohls und aller Bürger initiierte er die Gründung einer Sparkasse. So trug Carl Friedrich Waitz auf vielfältige Weise dazu bei, dass die kleine thüringische Residenzstadt Altenburg kurzzeitig wissenschaftlich-kulturell aufblühen konnte.

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03.09.2016 – 10:00 bis 16:00 Uhr – NAJU – Wildlife im Leinawald

Am 03. September, von 10 bis 16 Uhr, findet ein Wildlife-Crashkurs für Jugendliche ab 12 Jahren im Leinawald statt. Auf dem Plan stehen Geländeorientierung mit Karte und Kompass, Outdoor-Techniken ausprobieren und Kochen über dem Lagerfeuer. Der Kurs wird vom NABU Kreisverband Altenburger Land und der NAJU Thüringen durchgeführt. Voranmeldungen bitte unter der E-Mail: altenburg@nabu-thueringen.de oder unter 034491/559227. Die kostenpflichtige Veranstaltung (8 Euro pro Person) findet im Leinawald in der Nähe von Langenleuba-Niederhain statt. Treffpunkt ist der Sportplatz in Langenleuba-Niederhain.
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Foto: Waldnotizen (Quelle Markus Merk)
 
Ansprechpartner:
Franziska Hermsdorf
Am Wehrrasen 16a
04626 Schmölln/OT Großstöbnitz
034491/559227
franziska.hermsdorf@nabu.de

16.08.2016 – 18:30 Uhr – Abendliche Exkursion um die Haselbacher Teiche

Am 16. August lädt das Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg zu einer Exkursion im Naturschutzgebiet Haselbacher Teiche ein. Unter Leitung des Ornithologen Wilfried Zimmermann startet der abendliche Rundgang durch den Thüringer Teil des Teichgebietes um 18.30 Uhr an der Kläranlage Haselbach. Interessenten sind herzlich eingeladen!

Die schon 1521 von den Besitzern der Rittergüter Treben und Haselbach künstlich angelegten Haselbacher Teiche wurden über die Jahrhunderte bis in die Gegenwart zur Fischzucht genutzt. Unter Ornithologen, Naturbeobachtern und -fotografen gelten sie seit Jahrzehnten als Geheimtipp. Über 200 Vogelarten konnten in einer Studie von 2000 bis 2012 nachgewiesen werden, wovon ca. 100 Arten das Gebiet auch zur Jungenaufzucht nutzen. Für einige seltene Wasservögel, wie die Zwergdommel, Wasserralle, Teichhuhn oder Zwergtaucher gehört das Teichgebiet zu den wichtigsten Brutgebieten in Thüringen.

Durchstreift man gegenwärtig in den Abendstunden das Haselbacher Teichgebiet, kann man nicht nur die Idylle und Stille genießen, sondern wird auch noch mit zahlreichen Vogel- und Säugetierbeobachtungen belohnt: Auf der Suche nach Nahrung „spazieren“ verschiedene Schnepfenvogelarten auf den Schlammflächen entlang der Schilf- und Uferkanten und stochern mit ihren langen Schnäbeln nach Essbarem im Schlick, ältere Dunenküken der Haubentaucher streifen auf dem Gewässer umher und bleiben durch lautes Pfeifen untereinander in Kontakt, zahlreiche Kormorane „unterhalten“ sich auf ihrer Insel mit ihren gurgelnden Lauten über ihren Jagderfolg, halbwüchsige Waschbären turnen im Pflaumenbaum herum, um nach den süßesten Früchten zu hangeln … .

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Foto: Steinmarder
Quelle: Iris Thümmler
Veranstaltungsgebühr: 2 Euro